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NAWI-Woche im Gesäuse 2016

     

 

 

Erstmals veranstaltete der NAWI-Zweig im letzten Sommer eine ökologisch-naturwissenschaftliche Woche im Nationalpark Gesäuse. Dort erwarteten uns schroffe Kalkgipfel, grüne Wälder und Almen, Schutzhütten mit traumhaften Panoramen und wild schäumendes Wildwasser, von dem diese hochalpine Gegend ihren Namen erhielt. Die Enns hat sich im Laufe der Jahrmillionen mit ihren Wassermassen tief in dieses Gebirge eingegraben. Sie schuf dabei ein Durchbruchstal mit bis zu 1800 Meter aufragenden Steilwänden. Im Gesäuse befinden sich die letzten unregulierten Abschnitte dieses großen Alpenflusses, beginnend mit dem Gesäuseeingang, bei dem die ruhige Enns zum Wildwasser wird. Wir übernachteten in Blockhütten auf dem Campingplatz Gstatterboden und verbrachten unsere Zeit dort mit Erkundigungen der phantastischen Landschaft, begleitet von den Rangern des Nationalparks. Im Gelände um den Weidendom gingen wir dem ökologischen Fußabdruck nach. Nach einem einstündigen Aufstieg erhielten wir Einweisungen in Landvermessung, Kartografie, Geologie, Botanik und Zoologie und wurden mit einigen Forschungsaufgaben auf Entdeckungsreise geschickt. Untersuchungen der Lebewesen aus einem Bach und verschiedene Forschungsstationen rundeten die Tage ab. Die lauen Abende wurden ebenfalls recht intensiv, galt es doch das Lagerfeuer am Leben zu erhalten und allerlei Grillereien g’schmackig zuzubereiten.

 

Die 5BN mit Elisabeth Mayer und Steffen Böhm

Bienenworkshop an der KF-Uni Graz

        

 

 

Mitten in den Osterferien besuchten SchülerInnen der 6b die Zoologie auf der Karl Franzens Universität. Eine Zoologin gab eine etwas langatmige Einführung in das Leben der Bienen, die allerdings interessant war und erahnen ließ wie es in einem Biologiestudium so zugeht. Entschädigt wurden wir dann auch sofort mit Honigbroten. Der Honig stammte aus den bis zu 30 Stöcken, die die Zoologie in ihrem Gebäude am Universitätsplatz und im botanischen Garten aufgestellt hat. Mit dem Wissen ausgerüstet, dass Bienen in den ersten drei Tagen ihres Lebens nicht stechen können, traten wir dann selbst in Aktion und markierten einige der Insekten selbst. Die Handhabung eines Pinsels war uns zwar vertraut, die Bienen aber mit einer Pinzette zu greifen und so fest zu halten, dass sie sich bemalen ließen war dann doch eine enorme Herausforderung. Besonders Negara arbeitete akribisch und strebt wohl eine Ausbildung als Bienenmalerin an.

 

Steffen Böhm

 

Schulgarten

    

 

Seit diesem Jahr gibt es wieder ein kleines Schulgärtchen an unserer Schule. In Rufweite zum Sekretariat und direkt neben einem der beliebtesten Schülertreffpunkte entstehen nach und nach Beete, eine Kräuterspirale, ein Kartoffelturm ein Komposthaufen und alles was uns noch so zum Thema einfällt. Nach ersten Rodungsarbeiten im vergangenen Jahr, dem wiederholten Umgraben der Erde und Auslesen von gefühlten 1000 kg Steinen standen in diesem Frühjahr Tätigkeiten wie Scheibtruhen zusammenbauen, Zaun zerlegen, Kompost bauen und Kräuterspirale mauern auf dem Programm. Besonders unsere bosnisch-türkische-kosovarische Handwerkertruppe stellte unter Beweis, dass sie neben schulischen auch über ganz praktische Fertigkeiten verfügen. Anfang Mai durften dann die ersten mühsam vorgezogenen Pflanzen in die Erde. Wenn alles wie geplant funktioniert können wir am Ende des Schuljahres eine kleine Gartenparty machen und im Herbst eine reiche Ernte einfahren.

Beteiligt sind derweil nur die Wahlpflichtfachkurse Biologie. Wir würden uns aber über jede freiwillige Hilfestellung sehr freuen.

 

 

Steffen Böhm und die Wahlpflichtfächer Biologie

Lehrausgang zur Gewässerkontrolle in Graz

Vortrag über die Zusammensetzung der Gewässer.

  • Oberflächengewässer
  • Grundwasser
  • Abwasser

Untersuchungsmethoden

  • bakteriologisch
  • physikalisch-chemisch
  • biologisch
  • saprobiologisch

Es gibt 4 Güteklassen:

  • Güteklasse 1: Sauerstoffreich, klar und wenig organisches Material. Artenarm und wenig Vertreter.
  • Güteklasse 2: geringer Nährstoffgehalt, viel Sauerstoff, artenreich und individuenreich
  • Güteklasse3: nährstoffreich, wenig Sauerstoff, zeitweise trüb, Faulschlamm, Fischsterben möglich
  • Güteklasse 4: übermäßige Verschmutzung durch organische sauerstoffzehrende Abwässer, oftmals stark getrübt, sehr wenige Arten aber individuenreich

Meeresbiologische Übungen in der Meeresschule Pula

der 6.B und 7.B – Klasse
Naturwissenschaftlicher Zweig
Leitung: Mag. Monika Klima
Begleitung: Mag. Ruth Krobath
Termin: 27.06. – 03.07.2008

Die Meeresschule Valsaline ist eine biologische Station für Lehre und Forschung. Sie liegt im Süden der Stadt Pula an der naturbelassenen Bucht Valsaline direkt am Meer. Im Rahmen des naturwissenschaftlichen Unterrichts wird im Klassenraum die Ökologie des Mittelmeeres ausführlich besprochen. Der Aufenthalt in Pula soll helfen, durch selbst gewonnene Erfahrungen einen lebendigeren Eindruck von diesem Lebensraum zu erhalten. Neben eigenen Erkundungen im Meer können in zahlreichen Meeresaquarien mit durchfließendem Meerwasser Tiere und Pflanzen der Umgebung in Ruhe beobachtet und studiert werden. Zusätzlich steht uns auch ein voll ausgestattetes Labor mit Mikroskopen, modernen Präsentationsgeräten, einer leistungsfähigen Computeranlage und einem Videoprojektions-system zur Verfügung.