Exkursion Land Steiermark (Luftgüte / Gewässeraufsicht)

Exkursion Land Steiermark (Luftgüte / Gewässeraufsicht)



Land Steiermark (Luftgüte/Gewässergüte), 22.04.2016, 6BN und 6DN


Luft- und Gewässerüberwachung befinden sich im Amtsgebäude des Landes Steiermark in der Raubergasse. Wir bildeten zwei Gruppen:

1. Station: Gewässergüte
Wir gingen zur Mur. Vor ein paar Jahren betrug die Sauerstoffkonzentration in der Mur weniger als 20%, es konnten so gut wie keine Lebewesen Überleben. Mitte der 1980er Jahre ist die Schadstoffbelastung in der Mur deutlich gesunken und die Mur erholte sich rasch (Ein Vorteil von Fließgewässern). Die Güte eines Gewässers kann mit Hilfe der darin lebenden Organismen bestimmt werden (Insekten, Larven, Fische usw.).
Mit Hilfe eines Siebes konnten wir selbst Material aus dem Randbereich der Mur filtern und die darin lebenden Organismen (mit Hilfe eines Bestimmungsblattes und mit Unterstützung unseres Führers, Mag. Thomas Battisti) bestimmen.


2. Station: Luftgüte
Zurück im Amtsgebäude wechselten wir uns mit der anderen Gruppe ab. Mag. Andreas Schopper, Leiter der Luftgüte-Überwachung, erklärte uns, woraus die Luft besteht und wovon es zum Beispiel abhängt, dass der Ozon-Wert im Sommer ansteigt.
Er erklärte uns auch wie es mit den Luftbedingungen früher in der Steiermark war und dass sich die Situation inzwischen deutlich gebessert hat.Dass wir im Feinstaub „ersticken", wie es oft in den Medien geschrieben wird, ist maßlos übertrieben. Dennoch müssen weiterhin Maßnahmen zur Verbesserung getroffen werden. Erklärt wurde auch wie jede/r Einzelne von uns die Umwelt verbessern, und unnötigen Schadstoffausstoß vermeiden, kann.

3. Station: Messstation
Zuletzt gingen wir zur Messstation neben dem Bad zur Sonne. Wir konnten hineingehen und Mag. Andreas Schopper zeigte uns die verschiedenen Geräte. Die Station arbeitet automatisch und übermittelt ständig die Werte in die Landeszentrale. Ein Beispiel ist die Feinstaubmessung: Luft wird angesaugt und vorgereinigt. Sie gelangt dann auf einen Filter. Das Messgerät ermittelt die Verdunklung des Filters. Jede halbe Stunde wandert ein neuer Filter zum Messgerät. Die Filter müssen einmal pro Woche getauscht werden.

 Success Okoghenu, Aleksandra Nikolic, Sema Karakas

 

Date

19. Oktober 2020

Tags

Diverses